OÖ hat ein neues Continental-Team
Team Schwingshandl Intralogistics startet topmotiviert in die Rennsaison 2026
Der österreichische Radsport hat ein neues Continental-Team: Das Team Schwingshandl Intralogistics aus Holzhausen in Oberösterreich startet 2026 erstmals auf internationaler Continental-Ebene. Innerhalb von nur drei Jahren gelang damit der bemerkenswerte Schritt von einem Amateurteam zu einer professionell organisierten Mannschaft mit internationalem Rennprogramm.
Der Kader umfasst in der Saison 2026 elf Radprofis, überwiegend aus Österreich. Mit mehreren sprintstarken Fahrern und einem ambitionierten Rennkalender will sich das junge Team auf internationaler Ebene etablieren und erste sportliche Akzente setzen.
„Wir wollen uns als junges, dynamisches und sympathisches Team Schritt für Schritt weiterentwickeln und uns mittelfristig unter den besten Continental-Teams Österreichs etablieren“, betont Initiator Thomas Schwingshandl.
Optimale Vorbereitung auf die Rennsaison in Spanien
Die Vorbereitung für die Rennradsaison 2026 ist für das Team optimal verlaufen. In Spanien wurde für insgesamt drei Monate ein Haus gemietet, damit sich die Equipe in warmen Gefilden ideal auf die Renneinsätze vorbereiten konnte. An Spitzentagen wurden pro Tag rund 150 Kilometer im Renntempo absolviert. „Das Trainingspensum einzelner Fahrer hat insgesamt rund 5.000 Kilometer betragen“, so Rennsportleiter Raphael Hammerschmid.
Internationaler Rennkalender – Erste Erfolge zum Saisonauftakt in Griechenland
Die neue Saison hat für das Team bereits Ende Februar mit ersten UCI-Rennen in Griechenland begonnen. Das Team Schwingshandl Intralogistics konnte dabei vergangenes Wochenende bereits erste Erfolge einfahren: Beim Grand Prix Rhodos 2026 sicherte sich Adrian Stieger mit einer starken Leistung im Sprint der Spitzengruppe den 6. Platz, beim Kriterium auf der griechischen Insel platzierte sich Paul Buschek mit Rang 7 ebenfalls in den Top 10. Außerdem holte sich Schwingshandl-Fahrer Raphael Kokas beim Bahn-Weltcup in Perth/Australien im Eliminationsrennen den hervorragenden 3. Platz, gemeinsam mit seinem Schwingshandl Mannschaftskollegen Maximilian Schmidbauer sicherte er sich auch im Madison Rang 3.
Mitte März steht mit der Tour of Rhodos die erste Rundfahrt des Jahres auf dem Programm. Weitere internationale Einsätze folgen im Frühjahr unter anderem in Frankreich und Slowenien.
Darüber hinaus plant das Team Starts bei mehreren Rundfahrten und Rennen der höchsten UCI- Kategorie, u. a. in Italien, Kroatien und Griechenland.
Starke Präsenz bei den Toprennen in Österreich
Ein besonderer Fokus liegt auch auf den Rennen in Österreich. Die heimische Straßensaison beginnt am 22. März mit dem 65. Internationalen Saisoneröffnungsrennen in Leonding, bei dem das Team erstmals vor heimischem Publikum antreten wird. Neben den Rennen der Road Cycling League Austria zählen vor allem die Rundfahrten im eigenen Land zu den wichtigen Saisonhöhepunkten.
Eine erste große Gelegenheit, sich zu präsentieren, bietet die 16. Internationale Oberösterreich Rundfahrt vom 4. bis 7. Juni 2026. Bereits im Vorjahr konnte das Team hier mit dem Gewinn der Gesamtbergwertung aufzeigen.
Ein weiteres großes Ziel ist die Qualifikation und erfolgreiche Teilnahme bei der Tour of Austria 2026, bei der erneut zahlreiche WorldTour-Teams am Start stehen werden.
Für Initiator Thomas Schwingshandl ist das Engagement im Radsport mehr als ein klassisches Sponsoringprojekt. Der Unternehmer sieht viele Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft.
„Unser Team steht für Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist, Innovation und Leidenschaft – Werte, die auch die Basis unseres Unternehmens bilden“, sagt Schwingshandl.
„Unser Ziel ist es, uns mit einer dynamischen und offensiven Fahrweise als leidenschaftliches und sympathisches Team zu präsentieren. Wir wollen ein Team sein, bei dem künftig viele Fahrer gerne fahren möchten und das auch für weitere Partner attraktiv ist. Wenn uns das gelingt, kann sich das Team Schritt für Schritt weiterentwickeln und auch international erfolgreich sein.“
Fünf Neuzugänge verstärken den Kader für die Conti-Saison
Um auf Continental-Niveau konkurrenzfähig zu sein, wurde der Kader für die Saison 2026 gezielt verstärkt. Insgesamt fünf neue Fahrer stoßen zum Team.
Der Oberösterreicher Fabian Steininger wechselt vom Team WSA KTM Graz nach Holzhausen. Der 25-Jährige konnte bereits Podestplätze bei internationalen UCI-Rennen erzielen und wurde 2025 Dritter beim traditionsreichen Kirschblütenrennen. Ebenfalls vom Team WSA KTM Graz kommt Maximilian Schmidbauer. Der 24-jährige ehemalige U23-Europameister auf der Bahn gewann 2025 eine Etappe der UCI-Rundfahrt Turul Romaniei.
Mit Paul Buschek kommt zudem eines der großen österreichischen Radsporttalente nach Holzhausen. Der 23-Jährige belegte unter anderem Rang fünf bei den österreichischen U23-Straßenmeisterschaften 2024 sowie Rang vier bei der Trofeo Città di San Vendemiano in Italien. Ebenfalls neu im Team ist David Preyler (22), der 2025 Fünfter bei den österreichischen U23-Meisterschaften im Einzelzeitfahren wurde.
Mit Vincent John verstärkt außerdem ein vielversprechendes Talent aus Deutschland den Kader. Der 21-jährige Fahrer aus Chemnitz kommt vom REMBE – rad-net Team und konnte bereits mehrere Top-10-Platzierungen bei internationalen Rennen erreichen.
Gemeinsam mit den Neuzugängen bilden Marvin Hammerschmid, Daniel Bichlmann, Raphael Kokas, Filip Lepka, Gregor Stadlbauer und Adrian Stieger den Rennkader für die Saison 2026.
Als Road Captain wird Marvin Hammerschmid seine Erfahrung aus bereits zwölf Elite-Saisonen einbringen.
Sportliche Ziele und professionelle Teamstruktur
Sportlicher Leiter Raphael Hammerschmid formuliert klare Ziele für die erste Continental-Saison:
„In nur vier Jahren haben wir einen der größten Rennställe des Landes aufgebaut und einen Kader geformt, der besonders bei flachen und hügeligen Klassikerrennen stark ist. Unser Ziel sind Podiumsplätze bei UCI- und Bundesligarennen sowie nationale Spitzenplatzierungen.“
Mit dem Aufstieg zum Continental-Team wurde auch die organisatorische Struktur weiter professionalisiert. Der Betreuerstab umfasst für die Saison 2026 insgesamt zehn Personen, darunter sportliche Leitung, Mechaniker, Physiotherapeuten und weitere Betreuer. Zusätzlich wurde in ein weiteres Betreuerfahrzeug investiert, um optimale Rahmenbedingungen für die internationalen Renneinsätze zu schaffen.
Auch bei der Ausstattung setzt das Team auf hochwertige Partner. Gefahren wird 2026 auf Rennrädern der britischen Marke Factor, während der ehemalige österreichische Radprofi Rene Haselbacher mit seinem Unternehmen RH77 für die neuen Renndressen verantwortlich ist.
Neben dem Continental-Team engagiert sich Schwingshandl Intralogistics auch weiterhin im Amateur- und Damenradsport. Neben dem Elite-Team der Herren ist ein Damen-Eliteteam mit drei Fahrerinnen im Einsatz. Zusätzlich gehen zwölf Amateurfahrer für Schwingshandl Intralogistics bei zahlreichen Rennen an den Start. Ziel ist es, auch ambitionierten Amateursportlern optimale Rahmenbedingungen für den Radsport zu bieten.
Schwingshandl Cycle Race als Saisonhöhepunkt in Holzhausen
Ein besonderes Highlight zum Saisonabschluss bildet erneut das Schwingshandl Cycle Race. Am 3. Oktober 2026 verwandelt sich Holzhausen zum dritten Mal in eine Radsportarena. Auf einem rund 700 Meter langen Rundkurs, der spektakulär durch die Produktionshalle der Schwingshandl automation technology GmbH führt, treten zahlreiche Top-Radprofis gegeneinander an. Neben dem Eliterennen der Herren stehen mehrere Nachwuchsbewerbe sowie ein VIP-Rennen auf dem Programm. Das Event verbindet Spitzensport mit einem großen Familienfest für den gesamten heimischen Radsport und bildet traditionell den Abschluss der heimischen Radsportsaison.
Website: www.schwingshandl-cycling.com/
Fotos honorarfrei, Fotonachweis Fotos 1+2: Schwingshandl; Foto 3: CYCLINGPHOTOS.GR
Über Schwingshandl automation technology GmbH
Die Schwingshandl automation technology GmbH wurde 2003 gegründet und ist ein weltweit führender Partner für maßgeschneiderte Anlagen, Subsysteme und Module in der Intralogistik. Das Unternehmen begleitet Generalunternehmer und Endkunden über den gesamten Projektlebenszyklus – von der Entwicklung optimaler Lösungen über die präzise Fertigung und termingerechte Inbetriebnahme bis zum proaktiven Service. Mit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro setzt Schwingshandl Maßstäbe in Qualität, Innovation und Verlässlichkeit.
Website: www.schwingshandl.com
- Allgemein
- 11. März 2026
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